Professional Ship Simulator Rügen, Dover und Hafen-Karte
Zwei realmaßstäbliche Boxen, mehr als vierzig Häfen und der Verkehr, der sie füllt.
Professional Ship Simulator liefert keinen Spielzeug-Archipel. Die Early-Access-Szenerie besteht aus zwei großen Boxen auf echten Höhen- und Tiefendaten: die deutsche Insel Rügen mit etwa 60 mal 120 km und die Strait of Dover / der Ärmelkanal mit etwa 140 mal 140 km. Zusammen halten sie Tausende Seezeichen und Lichter, mehr als vierzig Häfen und KI-Verkehr von offenen Fahrwassern bis in volle Becken. Etwa zwanzig Häfen können Missionen über das Funkmenü vergeben.
Lernt ihr noch Kameras, bleibt mit dem Einstieg in einem Becken. Seid ihr bereit, eine Querung zu planen, koppelt diese Seite mit der Spielanleitung für Wegpunkte und mit den Missionen für das Warum der Fahrt.
Rügen und das Ostsee-Klassenzimmer
Release Candidate 1717 hat eine höher aufgelöste Seekarte für das Seegebiet Rügen ergänzt, plus Politur an Wegpunkten, Radar, Sonar, Kompass und Autopilot. Rügen ist für viele neue Kapitäne weiterhin der sanftere Lehrer. Die Küsten der Insel, Anfahrten zu Orten wie Sassnitz und Stralsund und die Greifswalder Gewässer aus offiziellem Navigationsfootage geben euch kurze Schenkel, echte Seezeichen und Häfen, die Unachtsamkeit trotzdem bestrafen. Offizielle Clips von „Greifswald Harbor to open sea“ sind genau der Syllabus: einen engen Hafen verlassen, Zeichen folgen, und erst dann den Fahrhebel öffnen.
Erwartet gemischte Arbeit. Fähren, Fischereimarken, Tonnenreparaturen und Rettungsfälle ergeben hier alle Sinn. Innengewässer demonstrieren den Bankeffekt besser als jeder Tooltip. Achtet auf Tiefgang — ein Ein-Meter-Sportboot und ein Massengutfrachter teilen keine Abkürzung über dieselbe Bank. Das Physikmodell enthält Meeresströmung und Winddrift, also schiebt euch eine Ostseebise trotzdem von einem geplanten Track.
Nacht auf Rügen ist eine Navigationslektion, keine Grafikvorgabe. Lichter an realen Zeichen gehören zum Szeneriebriefing. Könnt ihr ein Licht nicht identifizieren, macht Fahrt raus und nutzt das Fernglas von einer Bugkamera. Die Seite Steuerung deckt Kamerabelegungen ab; diese Seite erinnert euch, sie zu nutzen.
Die Strait of Dover
Dover ist das Statement-Stück: 140 mal 140 km eines der belebtesten realen Wasserwege der Erde, mit Calais auf der französischen Seite und den englischen Häfen gegenüber. Creator-Missionen fahren bereits LNG-Tanker von Calais nach Dover bei schwerem Wind. Das ist keine Einsteigerroute. Behandelt das Verkehrstrennungsgebiet als real. KI-Schiffslanes füllen es. Euer Job ist zu kreuzen oder zu transiten, ohne der Vorfall zu werden.
Nutzt hier Radar AIS/CPA auch bei guter Sicht. Nebel im Kanal ist aus einem Grund ein Klassiker. Das Echolot verdient seinen Platz auf den Anfahrten. Seid ihr für filmische Stürme gekommen, liefert Dover sie; seid ihr gekommen, um Anlegen zu lernen, wählt zuerst ein kleineres Dover-Becken und ein Arbeitsschiff.
Fast Travel tauchte in öffentlichen Betas als Weg auf, lange Dampfzeit zu überspringen, mit dem Dreh, dass zufälliges Wetter und Rettungsevents den Skip unterbrechen können. Nehmt Fast Travel nicht als Ladebildschirm an. Bleibt bereit, das Ruder zu übernehmen.
Häfen, Zeichen und wie die Karte wächst
Mehr als vierzig Häfen klingen nach viel, bis ihr merkt, dass nur etwa die Hälfte Missionsgeber sind. Der Rest ist Geografie: Orte zum Besuchen, zum Verstecken vor Wetter oder zum Üben einer Anfahrt. Trockendocks existieren an manchen Haupthäfen für Rumpfreparaturen. Offshore-Wind-Infrastruktur taucht in Marketingshots und Schlepper-Szenarien auf; behandelt diese Jackets als Landmarken und als Kollisionsgefahren.
Seezeichen enthalten Befeuerung für Nachtarbeit. Die Seekarte (M) ist euer Planungswerkzeug; der Blick aus dem Fenster bleibt die Wahrheit. GPX-Import und NMEA-Gespräch mit einem externen Plotter werden unterstützt, wenn ihr schon in dieser Hardwarewelt lebt. Für einen Demo-Abend ist das nicht nötig.
Die Karte ist kachelbasiert und als moddbar beschrieben, aber Modding ist nicht Teil des Early-Access-Starts. SWE Systems und Aerosoft sagen, Editoren für Häfen, Schiffe und Szenarien seien bald danach geplant. Bis dahin segelt ihr die zwei offiziellen Boxen. Die Roadmap trackt dieses Versprechen. Weitere offizielle Szenerien sind über Rügen und Dover hinaus geplant; erwartet sie nicht am 16. September 2026.
Wählt eine erste Route, die kurz, bezeichnet und langweilig ist: ein Rügen-Hafen zum nächsten sicheren Wasser, bei Tageslicht, auf einem Einsteiger-Schiff. Notiert, was der Wind mit euch gemacht hat. Dann verlängert den Schenkel. Die Vorschau des Wikis erklärt, warum dieses Szenerie-first-Design der ganze Pitch der Sim ist — wirkt die Welt dünn, wartet auf Post-Launch-Kacheln, statt einen Tanker durch einen Fischereikreek zu zwingen.
Häufige Fragen
Kurze Antworten, bevor ihr die Brücke übernehmt.
Wie groß sind die Launch-Karten?
Rügen misst etwa 60 mal 120 km. Die Strait of Dover / der Ärmelkanal misst etwa 140 mal 140 km. Beide nutzen reale Höhen- und Tiefendaten.
Wie viele Häfen können Missionen vergeben?
Mehr als vierzig Häfen existieren; etwa zwanzig unterstützen Missionsvergabe über das Funkmenü.
Kann ich am ersten Tag eigene Karten hinzufügen?
Nein. Modding ist nach dem Start des Early Access geplant, nicht zum Launch am 16. September 2026.
Welche Karte soll ich zuerst lernen?
Rügen, bei Tageslicht, auf einem kleinen Schiff. Hebt die Fahrwasser vor Dover auf, bis Kameras und CPA sitzen.